Samstag, 30.05.2015

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louisaglatthaar.wix.com/journalist

Dienstag, 08.10.2013

en memoire: BILDER!!!!! Einmal quer durch :)

Meine Lieben,

nun habe ich endlich auch noch ein paar Bilder hochgeladen. Mein geilstes Jahr in der Bretagne ist zwar schon seit mehr als zwei Jahren vorbei... aber bei der Auswahl der Bilder sind wieder starke Emotionen hochgekommen! Dadurch, dass ich jedes Jahr bisher wieder "drüben" war habe ich auch immer noch eine feste Bindung zu meiner zweiten Heimat und wenn ich die Bilder anschaue wäre es, als ob ich gerade in der Stadt, mit meinen Gastfamilien unterwegs oder bei meinen bretonischen Freundinnen wäre... :) Ich hoffe, ihr schaut euch die Bilder genauso gerne an! Bretonne un jour- bretonne toujours (es lässt mich einfach nicht los ... und das ist gut so! :D )

Gastfamilien

1. meine "richtige" Gastfamilie (Januar bis Juni) [am Meer, bei der Roche aux fées, mit meinen herzallerliebsten Gastgroßeltern] - war 'ne super Zeit mit und bei ihnen!

2. meine Weihnachts- Gastfamilie (Lehrerin) wo ich am liebsten für immer geblieben wäre :D [gemeinsamer Ausflug, Breetlebacken :D, Heilig Abend, Silvester]

3. die Familie einer meiner besten Freundinnen (Cathy) wo ich die letzten 10 Tage verbrachte

Freundinnen

[Gruppenfoto von meiner Überraschungs-Abschiedsparty (!), mit meiner besten Freundin Mélissa (wo ich jetzt auch immer bin, wenn ich zurückkehre, sie hat auch schon die Fasnet miterlebt :D ! ), 2mal an einem wundervollen Fahrrad-Picknick-Ausflugstag, letzte zwei beide in der Schule]

lycée St Jeann d'Arc (in Vitré)

1. "Hauptgebäude": Sekretariat etc.

2. Schulhof und Sicht auf weitere Schulgebäude

3. CDI !!!!!!!!!!

4. Klassenfotos! Einmal erster, einmal letzter Schultag :)

4. Kantinenessen (zum Glück mit Freundinne, sonst ungeniesbar :D )

Vitré

Über 1.000 Jahre alte Stadt die einen verzaubert! [Schloss, Bahnhof, Gässchen]

[Rummel im April, Karneval]

Eindrücke von der Bretagne

1. Städte [zwei Bilder von der Hauptstadt Rennes, St Malo, Fougères (zweimal)

2. unterwegs [letztes Bild: Mont Saint Michel, offizielle Angaben, er gehöre zur Normandie sind falsch! :D ]

was ich so getrieben habe

1. Stabhochsprung!!!! :D

2. Traditionen: galette des rois, Austern an Weihnachten, Geburtstagskerzen auspusten 

 3. GALETTES UND CRÊPES!!! Die wurden in der Bretagne erfunden. 

 

En memoire d'une année magnifique en belle Bretagne!

Sonntag, 06.10.2013

Nachtrag: Erfahrungsbericht und Zusammenfassung (fett gedruckt)

Über zehn Monate soll das jetzt schon her sein, seit ich in den TGV erst nach Paris und dann weiter in die Bretagne gestiegen bin. Unglaublich. So schnell vergeht die Zeit, aber all diese Erinnerungen an wunderbare Momente und all die Erfahrungen aus einem ganzen Schuljahr in der Bretagne werden nie vergehen.

Und jetzt sitze ich also mit französisch- deutschen Gedanken hier beim Erfahrungsbericht- Schreiben. Wie soll auf eine DIN A4 Seite mein zweites Leben passen?! Schon allein das ganzjährlich perfekte Schuljahr 2010/ 2011 mit all meinen Freundinnen würde drei Seiten füllen. Also nicht länger Platz verschwenden und loslegen!

27. August 2010. Das Abenteuer beginnt gleich „ganz gut“: mein TGV kommt nicht und ich muss im Chaos einen anderen nehmen. Leider wurde auch der weitere Start/ Anfang meiner Frankreichzeit für die folgenden 4 Monate nicht wie erträumt. Trotzdem pickte ich mir aus „Au- Pair- Mädchen-“ und „Haushaltshilfen-“ Stress natürlich die tollen Momente raus, denn schließlich war ich ja in Frankreich und die Franzosen sind ja mit ihrem „savoir vivre“ durch das Sprichwort „c’est la vie“ bekannt (meistens zu Recht). Also Schwamm drüber und erst mal all die aufregenden Sachen in dem wunderbaren „lycée Jeanne d’Arc“ in Vitré (= das Herz der Bretagne) aufgesaugt. Anfangs musste ich immer lange mit dem Bus den Schulweg zurücklegen, doch nach dem Gastfamilienwechsel ging es schnell zu Fuß. In der Schule waren wir über 30 Schüler mit ganz unterschiedlichen Niveaus in der Klasse und das deutsche und französische Schulsystem kann man echt nicht vergleichen (übrigens zählen Franzosen die Klassen andersrum, das heißt ich war in der „zweiten“ Klasse J (Deutschland: 10 Klasse)). So verbringt man zum Beispiel eigentlich seinen gesamten Tag im „lycée“. Natürlich ist dies Gewöhnungssache, doch man ist schnell im Rhythmus. Die 55min langen Schulstunden vergingen erstaunlich schnell und die Mittagspause ging erwartungsgemäß auch immer (zu) schnell rum. Denn der Großteil meiner weltbesten französischen Freundinnen war leider nicht in meiner Klasse und somit gab es immer viel zu erzählen. Durch das viele gemeinsame Lachen war das Kantinenessen dann sogar auch genießbar. Mit meinen Freundinnen entdeckte ich nicht nur neue Landschaften, Kulturen, etc. sondern auch neue, nicht geahnte „Talente“ von mir!J So ließ ich mich zum Beispiel von meinen zwei besten Freundinnen sage und schreibe mit zum Stabhochsprung schleppen, was großen Spaß machte, aber nicht wirklich zu Erfolg führte J. Eine weitere Freizeitbeschäftigung (mittwochnachmittags ist für Aktivitäten Zeit, da schulfreier Mittag) war Jazz- Tanz. Auch dort kam ich wieder in eine total liebe Tanzgruppe. Überhaupt kann ich nicht behaupten, dass ich jemals bösartige Franzosen, nein: Bretonen, kennengelernt habe. Im Gegenteil! Mir fiel auf, dass man meistens herzlich so auf-/ angenommen wird, wie man ist!

Ich muss sagen, auch mein Schüler- Lehrer- Verhältnis war dort einfach ein absoluter Traum, denn als ich mich mit der Organisation dann doch für einen Gastfamilienwechsel entschied, wurde ich in der Zwischenzeit (über Weihnachten und Silvester!) von einer Lehrerin aufgenommen.

Wenn wir schon beim Thema Träumen sind: nach circa 2 Monaten französischem Leben habe ich in dieser melodischen Sprache geträumt (die Angst vor Sprachproblemen war völlig unbegründet, man lernt erstaunlich schnell und viel! Noch heute denke und träume ich auf Französisch, was auch daran liegt, dass ich deutsche Wörter schlichtweg vergessen habe und regen französischen Kontakt pflege). Ab dem Gastfamilienwechsel, erst zu der Lehrersfamilie und dann endlich in die (fast) perfekte Gastfamilie, wurden dann auch die Tage zum französischen Traum, aus dem ich letztendlich doch recht schnell wieder aufgewacht bin, denn zehn Monate können ganz unbemerkt vorbeifliegen, wenn man sich an einen Auslandsalltag gewöhnt hat und so viele tolle Erfahrungen sammeln konnte. Weihnachten und Silvester bei meiner Lehrerin, ihrem Mann und den zwei lieben Töchtern waren so oder so zwei der Höhepunkte des Aufenthaltes und spätestens ab da stieg auch noch etwas anderes in die Höhe: das Gewicht J Ja, einige Klischees wie „der Franzose mit dem Baguette unterm Arm“ (so traf ich immer morgens einen älteren Herrn auf dem Schulweg), „der Franzose, der sehr spontan ist“ und eben „der Franzose, der immer und überall isst“, stimmen! Und da ich das große Glück hatte, dann in eine geniale Gastfamilie in der Bretagne zu kommen, kam ich auch oft in den Genuss von crêpes, galettes, … Auch andere typisch bretonische Sachen/ Gewohnheiten etc. bekam ich zu sehen: das Meer; viele alte, kleine Häuschen (in so einem wohnen zum Beispiel auch meine Gastgroßeltern, bei denen wir öfters waren); das andere Ende der Bretagne während einem verlängerten Wochenende (!!!); Rennes, die Hauptstadt der Bretagne; … Auch wenn man anfangs ein paar Anpassungsschwierigkeiten, vor allem mit den ganztäglich laufenden Fernseher oder ganz harten Bretonen, hat, lebt man sich schnell ein und wenn man offen für neue, manchmal verrückte, aber(fast) immer geniale Sachen ist, ist das alles kein Problem, im Gegenteil: „pas de soucis!“ Ein wunderbares Jahr mit Hochs und Tiefs ging somit zu Ende und ich wurde sogar von meiner weiterhin weltbesten Familie aus Deutschland dort abgeholt und konnte viel zeigen! Letztendlich bleiben mir viele unzählige Erinnerungen, Fotos, Tagebucheinträge und vor allem eine „Familie“ in unserem Nachbarland und geniale Freundinnen für ein Leben lang; „c’est EXCÉLLENT!!!“ (dies meinte meine Biologielehrerin immer, wenn ich auch nur einen halben Satz hinschrieb) J.

Der bretonische Stolz wurde also auf eine Schwarzwälderin übertragen, und neben Lebensfreude gibt’s jetzt in meinem „neuen alten“ Leben noch ein anderes Motto (von meiner besten Freundin, bei der ich die letzten zehn Tage dieses Frankreichjahres verbrachte): „bretonne un jour, bretonne toujours…“

Louisa Glatthaar, Erfahrungsbericht aus der Bretagne 2010/2011

 

Diese Zusammenfassung wurde nach meinem Auslandsaufenthalt für die AYUSA-Broschüre geschrieben und fasst alles gut zusammen.

Auslandsschuljahr 2010/11 in Vitré (Bretagne!):

Über 10 aufregende, interessante, auch manchmal anstrengende aber alles in allem einfach geniale Monate wurde auf eine Schwarzwälderin (also mich) der bretonische Stolz übertragen. Und das ist das ist etwas, was ich nie wieder hergeben würde! Ein Auslandsschuljahr in der Bretagne ist geprägt von herzlichen Bretonen, himmlischem Essen, wunderschöner Landschaft und alten Städten. Aber auch von viel Schule. Doch daran gewöhnte ich mich sich sehr schnell und vor allem empfand ich die Schulzeit als sehr schön, trotz des eher weniger guten Kantinenessens, da ich in der Schule wunderbare Freundinnen fand! Auch das Leben in einer bretonischen Gastfamilie unterscheidet sich natürlich vom deutschen Alltag, doch durch die Chance, Teil einer solch tollen Gastfamilie wie der meinen (nach Gastfamilienwechsel) zu werden, vergisst man die deutschen Gewohnheiten (gerne) recht schnell und genießt nur noch. Eine besonders schöne Erfahrung ist es, nach nur 2 Monaten bretonischem Leben auf der wunderschönen französischen Sprache zu träumen und gleichzeitig deutsche Wörter zu vergessen; Sprachprobleme: adieu!! Doch nicht nur die nächtlichen Träume wurden französisch, auch mein neues Leben in der Bretagne wurde alles in allem schnell zum wahrgewordenen Auslandstraum, aus dem ich letztendlich doch recht schnell wieder aufgewacht bin, denn zehn Monate können ganz unbemerkt vorbeifliegen, wenn man sich an einen Auslandsalltag gewöhnt hat und so viele tolle Erfahrungen sammeln konnte (hier zitiere ich gerne meine Biologielehrerin, die alles von mir so wie ich von der Bretagne "excéllent" fand :D ). Noch heute prägt mich die in der Bretagne gelernte Gelassenheit, Offenheit und Lebensfreude (und auch das Essen ;) ) und ganz nach dem Motto meiner besten französischen Freundin denke ich immerwieder gerne zurück an diese verrückte Zeit: „bretonne un jour, bretonne toujours…“

Samstag, 05.10.2013

Nachtrag: Highlight des Bretagneaufenthalts

Dieser Bericht wurde von mir für die AYUSA-Broschüre nach dem Auslandsjahr geschrieben.

 

 

Das Highlight meines Bretagne- Aufenthaltes!!!

 

FREITAG, 10. JUNI 2011!!!!

Dass sich dieser Tag in einen solch wunderbaren und schönen Tag entwickelt, daran hätte ich am Morgen nie geglaubt.

Denn dieser Freitag war der letzte Schultag, der letzte offizielle Tag meines Frankreichaufenthaltes und somit auch der vorerst letzte Tag, an dem ich mein lycée Jeanne d’Arc, meine Lehrer und vor allem meine allerliebsten neuen Freundinnen sehen werde (von meiner Gastfamilie habe ich ja schon früher Abschied genommen).

Der Schultag war toll, denn wir haben fast keinen Unterricht mehr gemacht, sondern dafür fast den ganzen Tag mitgebrachte Kuchen, Gummibärchen, Chips etc. gegessen oder Filme angeschaut.

Da ja meine Freundinnen leider nicht in meiner Klasse waren, war an diesem Mittag auch das letzte gemeinsame Zusammensitzen in der Kantine! Tja, falsch gedacht, denn die Hälfte der Mädels war gar nicht da. So kann ja der Tag nur gut werden…

Nach Unterrichtsende, an dem wir für ein letztes Mal durch den schrillen Ton rausgeklingelt wurden, machten wir nochmals Fotos zusammen und der Abschied fiel mir einfach total schwer. Manche Tränen konnte ich nicht zurückhalten.

„Ähm, wo soll jetzt da ein Highlight stecken, in so einem von vornerein als traurigen verkündeten Tag?“ fragt ihr euch bestimmt gerade. Tja, wartet mal ab, denn Franzosen haben immer was zu bieten J und zum Glück war ich ja in diesen Tagen noch bei einer meiner Freundinnen: Cathy.

 

Eine andere Freundin, Eva, hat uns „zwei“ für diesen Abend zu sich eingeladen, „da ihre Eltern mich noch kennenlernen wollten bevor ich wieder gehe“, laut ihr. J 

Also fuhren wir dort nach dem Stabhochsprung hin (wo Eva „komischerweise auch nicht war, klärt sich später auf).

Angekommen, macht Eva  uns die Türe auf und ich, in Latzhose, bekomme schon Bangel nach dem Motto „was werden wohl ihre Eltern über mich denken, wenn ich so angetanzt komme und Eva richtig rausgeputzt daheim rumläuft“. Doch wir wurden schön begrüßt.

Noch machte ich mir keine Gedanken.

Zwar kam mir die leichte Hetze von Eva, die mir so schnell wie möglich ihr Zimmer im ersten Stock zeigen wollte, etwas komisch vor, doch DAS habe ich nie erwartet, geschweige denn DAVON habe ich nicht mal zu träumen gewagt: Ihre Zimmertür ging auf uuuuuuuuuuund… : „SURPRISE!!!!!“ (=Überraschung) OH MON DIEU!!!!! Mir verschlug es die Sprache und vor lauter Überraschung und FREUDE wusste ich gar nicht was machen, denn in dem Zimmer warteten alle meine vielen Freundinnen auf mich um den Abend/ die Nacht so richtig zum Abschluss zu feiern!!!WAAAAAAAAAH!!! Unglaublich, selbst wenn ich es hier gerade aufschreibe klopft mein Herz schneller J.

Eva, Cathy, Judith, Ophélie, Agnes, Clémence, Marion, Marie, Hélène, Mélissa, Romane (ich hoffe , ich habe jetzt keine vergessen OoO), alle, alle meine Mädels haben diese hammer Fete die ganze Zeit über heimlich für mich vorbereitet und ich habe nichts, aber auch gar nichts, mitbekommen! Kein Wunder, dass in der Mittagspause also nicht alle mitessen konnten oder immer alles still war wenn ich später zur Gruppe stieß!

Und dann ging’s an dem Abend also richtig ab. Meine Freundinnen haben die Musik aufgedreht, das Buffet erst für mich, dann für alle, freigegeben, wir haben getanzt, gelacht, gesungen/ gekreischt, gespielt, … Ganz ehrlich, solche Emotionen kann man nicht in Worte fassen und in diesen Erinnerungen, die noch so lebendig sind, verliere ich mich schon öfters mal gerne.

Es war unglaublich und, falls es irgendeinem noch nicht klar sein sollte:

ICH HABE DIE BESTEN FREUNDINNEN DER WELT!!!

Ein absolutes Highlight für meinen Abschluss, das ist nicht zu Toppen. Der Abschied kam dann halt am nächsten Morgen doch noch tränenreich… aber ich weiß, dass ich Freundinnen für’s Leben gefunden habe. Et pour les filles, si jamais vous lisez ca: MERCI, MERCI, MERCI et GROS BISOU!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

 

Louisa Glatthaar, Highlight aus der Bretagne 2010/2011

 

Freitag, 26.04.2013

Ostersonntag und … *trommelwirbel*: endlich 16!!!

 

 

Bonjour ihr da dort drüben!!! 

Und, alles fit bei euch? Also ich kann nur sagen: ich bin von vorne bis hinten, von oben bis unten, von rechts nach links und umgekehrt rundum glücklich und zufrieden!!! Denn vorgestern war

OSTERSONNTAG (und auch mein Geburtstag)

und es war ein wunderbarer Tag!!!!

AM MORGEN

stand ich schon recht früh auf, was mehrere Gründe hatte und außerdem kann man manchmal vor lauter Aufregung/ Vorfreude (egal ob deutsch oder französisch ^^hihi^^) gar nicht länger schlafen. Also war ich wach und machte mich erstmal an die

POST

von euch daheim! Egal ob allerliebste Briefe/ Karten oder Riesenpaket, der Morgen begann schonmal genial! Echt, ihr seid einfach die Allerbesten, das kann man nicht ausdrücken! Nach einer Dusche habe ich dann erstmal alleine gefrühstückt, denn ich war die einzigste, die in die

OSTERMESSE

ging. Philippe fuhr mich sogar netterweise dorthin. Manoman, hat der Chor schräg gesungen *lach*! Insgesamt war die Kirche rappelvoll (*lach* gerade schlägt mir das Rechtschreibesystem hier an Stelle von "rappelvoll" "Pappelholz vor :-D :-D :-D Also ganz so schlecht bin ich in Deutsch auch noch nicht *lach*) :-) und am Ende gab's für die Kinder (zu denen ich ja jetzt glücklicherweise (?) mit

16

nicht mehr gehöre :-D ) auch Schokoeichen.

Ja,

OSTERN

wird hier also auch gefeiert, wenn auch ein bisschen anders als bei uns:

  1. es gibt keinen Osterhasen. Oder besser, EIGENTLICH gibt es keinen Osterhasen, das kam nämlich mit der Zeit aus Deutschland hierher. Die Geschichte der verstreuten Eier im Garten kommt eigentlich wo ganz anders her: nämlich von den Glocken, die ja an Ostern wieder das erste Mal läuten --> die Eier verstreuen!
  2. Diese Tradition gibt es nur für die Kids. Man schenkt sich zwar trotzdem Schokolade, aber man versteckt sie nicht mehr ;)
  3. Schokolade, Schokolade, Schokolade! Aber keine Geschenke.

Trotzdem habe ich meiner unbeschreiblich lieben Gastfamilie ein kleines Nestchen gemacht und es sogar (halber) versteckt; sie haben sich echt gefreut. Jaja, das mach ich halt gerne, anderen Freude machen. Und das gehört auch zu diesem Jahr. Ich meine, Philippe, Chantal, Marie und Thibaud zeigen und geben mir diese Traumzeit, dass ich ihnen einfach manchmal auch nur "Merci" sagen/ zeigen will. Bref, jedenfalls lies ich sie also das Nestlein suchen während ich durch den jungen und echt lustigen Pfarrer 'ne große Ladung Osterwasser (oder wie auch immer man das nennt mit dem man da besprüht wird) abbekommen habe.

Danach ging ich direkt zu meinen

GASTGROßELTERN

denn dort verbrachten wir (fast) den gesamten Tag... mit ESSEN! :-)

Meine Gastfamilie verspätete sich leicht, was aber nicht schlimm war, denn die zwei Herrschaften sind zwar schon recht fortgeschrittenen Alters, aber im Kopf fit wie nix! Das Plaudern war daher echt cool und dann kamen meine Gasteltern und meine Gastgeschwister ja auch, und zwar voll beladen!

Chantal dekorierte noch den Tisch mit schönen Servietten, Schokoeichen und Schokohasen, da durfte ich mir als Erste aussuchen ob weiße oder Vollmilch Schokolade *uii*. Nach dem Naschen ging's über zur richtigen Eiervorspeise und das gesamte Essen zog sich mit selbstgemachten Pommes Frites und Hase/ Ente (nur für die anderen *hust*!), Salat, Käse und Baguette recht lange hin, aber natürlich auf schöne Art und Weise!

Und dann gab's Dessert: Marie und Chantal haben mir sogar einen

GEBURTSTAGSKUCHEN

gebacken und nach einem schönen

GEBURTSTAGSSTÄNDCHEN

das ihr ja nun schon ein bisschen kennt ("Joyeux anniversaire, joyeux anniversaire, ...!" :-) ) gab's sogar Geschenke für mich. Echt total lieb.

Den Kaffee tranken wir zum Abschluss draußen und danach fuhren wir zu Chantal's Papa. Dort war's auch richtig schön. Auf Grund des schönen Wetters gingen wir nämlich raus und endlich sah ich das legendäre

ZIEGLEIN

das meinem Gastgroßvater, der es mit der Flasche aufzog,  auf Schritt und Tritt folgt ^^hehe^^, außer, wenn wir drei Gastgeschwister mit leckeren Zweigen ankamen *grins*.

Und dann sah ich, passend zu Ostern, ganz viele Feldhasen nebenan auf dem Feld; passend zu Ostern :-D ! Aber das ist hier in der Bretagne normal, es gibt ganz viele freie Hasen *uii*.

Trotzdem war ich dann auch froh, als wir um 19 Uhr endlich daheim waren, denn Mama, Papa und Sina warteten mit den Omas in

SKYPE!!!

Juhu! Da kam dann schon auch kurz das Heimweh, aber, ich beruhige euch, das ist glaube ich normal, denn ihr fehlt mir halt schon, besonders an Festtagen wie diesen!

Den Abend ließen wir dann schön mit einem guten Film ausklingen und

- bumms-

16 war ich! *grins*. Übrigens ändert das hier nicht viel: man hat die gleichen Rechte wie ein Jahr vorher, außer dass man ab jetzt in's Gefängnis kann. Aber interessiert uns das?! Nööö, denn so wie's war und ist alles

PERFEKT!

Auch gestern und vorgestern waren toll. Den ganzen Tag waren wir im Garten, einfach nichts tun. Schließlich haben wir ja

2 WOCHEN FERIEN!!! ^^hihi^^

:-D

Das fühlt sich toll an, einfach in der Sonne liegen, den Vögeln zuhören und lesen (danke für die Bücher und all die anderen tollen Sachen!!! :-* ).

Das ist Glück, das ist Leben!

Und wisst ihr, was diese Ferien der Hammer war (obwohl sie erst gerade begonnen haben), ICH SCHAUE HARRY POTTER! Ja, also ich denke, das ist es wert in fett und Großbuchstaben zu schreiben, denn die die mich kennen wissen dass ich das eigentlich nie anschauen wollte *grins*. Für was so ein Auslandsjahr doch alles gut ist... ;-)

Aber jetzt schaue ich was anderes mit Chantal, Philippe, Thibaud und Marie: Dr. House (wobei ich da nun wirklich nicht ganz so sicher bin, mit all den Operationen *hust*).

Bis in 8 Wochen die einerseits glücklicherweise und andererseits leider wohl sehr schnell vorbeigehen werden!

Macht's halb so gut wie ich und euch geht's supi :-D

eure Louisa/ Lullu ♥

 

Dienstag, 29.01.2013

Das Neuste vom Alten

 

 

DIE (HALB)GESAMTE FRANZÖSISCHE KULTUR IN 2 WOCHEN

Rebonjour!

^^hihi^^, ich freu mich echt, dass es weiterhin so fleißige LeserInnen gibt, obwohl ich euch ja lang genug auf ein Lebenszeichen warten lies.

Lebenszeichen ist nun also abgehakt, dann kommt jetzt das Interessantere dran:

WEIHNACHTEN IN FRANKREICH!!!

*uii*, das wird bestimmt einer meiner Lieblingsartikel.. :-)

Bevor ich mit Traditionen etc. beginne, muss ich wohl etwas weiter ausholen...

Also, im letzten Artikel habe ich ja geschrieben, dass ein Koffer beim Wechsel schon gepackt war. Wenn ihr nicht gerade irgendwie auf dem Laufenden wart, standen dann wohl (wie immer nach meinen Artikeln, ohje, irgendwas mach ich falsch *lach* :-D ) Fragezeichen auf eurer Stirn. Naja, auch wurscht, die radier ich jetzt einfach weg:

DAS WAR NICHT MEIN ERSTER WECHSEL,

deshalb war ein Koffer schon gepackt. Oups, jetzt habe ich wahrscheinlich dafür ein dickes Ausrufezeichen draufgekrizelt.

Also doch die lange Version *g*.

Das Ganze beginnt mit einer merkwürdigen Entscheidung meiner Ex- Gastfamilie (hat auch zum Wechsel beigetragen). Denn wie du ja schon aus meinem zweiten (oder dritten) Artikel weißt, war ich bei Famille R...n nicht die erste Austauschschülerin aus Deutschland, um genau zu sein war ich die dritte. Jedenfalls war das dann so, dass meine ehemalige Gastfamilie entschieden hat, über die Weihnachtsferien nach Deutschland zu gehen um dort mit dem Mädchen das vor mir bei ihnen war Weihnachten zu feiern. Wumms! Na klasse, was sollte ich darauf antworten?! Und vor allem, was sollte darauf die Organisation antworten?! Denn während einem (wunderbaren) Auslandsjahr hat man halt nun mal nicht das Recht in sein Heimatland zurückzugehen, was ja auch logisch klingt, oder? Außerdem bestand darin auch keineswegs mein Interesse, schließlich kenne ich die deutschen Weihnachtstraditionen, ich bin ja hierhergekommen um Frankreich mit Traditionen und allem drum und dran kennenzulernen! Also standt die Entscheidung von mir + Organisation dann nach Hin und Her fest:

ICH BLEIBE IN FRANKREICH.

Tja, Frankreich ist zwar groß, Weihnachtsgastfamilien zu finden ist aber dann doch nicht so leicht :-) Zum Glück kam da die Retterin in Not: meine Erdkunde- Geschichtslehrerin! Ok, das klingt jetzt in deutschen Ohren komisch, aber auch darin liegt zwischen den Nachbarländern ein Unterschied: die Lehrer hier sind total persönlich und so, einfach cool! ;-)

Jedenfalls fand die Organisation keine Weihnachtsgastfamilie (wer möchte schon jemanden nur für 2 Wochen sozusagen als Ersatz und dann auch noch über Weihnachten aufnehmen?!), ich dagegen fand schon eine: Famille L...s - G...e! Jep, richtig, das ist die liebe, liebe Familie meiner Lehrerin! Der Stress legte sich,

WEIHNACHTEN KANN KOMMEN!

Insgesamt gibt es dort sie (Sophie), ihren Mann (Bertrand), und die zwei Mädels Mannaig (14) und Juliette (12) (irgendwie habe ich gerade das Gefühl, das alles schonmal geschrieben zu haben :-) ... komisch). Die wohnen mitten, also wirklich so mitten, auf dem Land, sind aber trotzdem viel offener als meine alte Gastfamilie Sachen zu unternehmen und so. Das Haus ist RIESIG und echt schön. Die haben dort sogar 'ne Leinwand als Fernseher, *uii* :-)

Dort war ich dann also die ganzen

ZWEI WOCHEN WEIHNACHTFERIEN

(*hmpf*, ihr hattet mal wieder länger, so eine Frechheit! :-D ) + eine halbe Schulwoche bis zu berühmt- berüchtigtem Mittwoch eben.

Und in diesen zwei einhalb Wochen passierte ziemlich viel! Deshalb auch der Untertitel "die (halb)gesamte französische Kultur in zwei Wochen" (die andere halbe war ja Schule...).

DIE ERSTEN PAAR TAGE

bei Famille Lehrerin: da ja endlich Ferien waren und ich von den ganzen Hausarbeiten etc. etc. etc. einfach total ausgepowert war, habe ich bei meiner Gastfamilie erstmal jeden Morgen zieeeemlich lange geschlafen *grins*. War jedoch ganz gut so, Schlafvoraufholung für die Feiertage!

Vieleicht gingen auch deshalb die Tage so richtig schnell rum, aber natürlich auch weil meine Weihnachtsgastfamilie immer irgendwas mit mir

UNTERNOMMEN

hat. Entweder schauten wir uns die total klischeemäßigen kleinen Dörfer an, wir trafen Freunde oder wir gingen nach Fougères (große Stadt) um dort die letzten Weihnachtseinkäufe zu machen.

Denn Weihnachten kam schneller als gedacht! Zusammen dekorierten wir übrigens auch den Christbaum: ein Plastikbaum mit "sehr dekorativen" Lamettagirlanden ^^hihi^^, aber das ist halt wirklich der französische Weihnachtsschmuck, auch überall in den kitschig beleuchtetn Dörfern *toll*! :-) Außerdem habe ich auch zusammen mit den Mädels/ Frauen des Hauses Breetle gebacken. Das war ein Spaß! :-D

24. DEZEMBER 2010.

Ausschnitt aus meinem Tagebuch *grins*: " Heute ist Freitag, DER Freitag, denn heute ist Weihnachten!" Das habe ich am Morgen geschrieben, kurz danach lautete dann natürlich die Verbesserung "DEUTSCHES Weihnachten --> Heilig- Abend!". :-) Denn, nachdem ich natürlich wieder etwas länger ausgeschlafen habe :-D, machte ich mich schön schick. Als ich runter in die Küche kam, war alles wie immer. Irgendwann nach dem Mittagessen habe ich entschlossen, doch wieder in Jeans und Kuschelpulli zu schlüpfen, schließlich will man ja nicht overdressed sein. ;-) Das war dann auch ganz gut, denn am Nachmittag entschieden wir Frauen, eine Geocatching- Tour zu machen (diese war leider erfolglos, aber im neuen Jahr hatten wir mehr Glück!) und, obwohl es LEIDER keine weiße Weihnachten waren *schnief* (wo um Himmels Willen ist der ganze Schnee?!), war es doch recht kalt. OoO

Erst am

ABEND

ging dann die Stimmung los. Famille L. hat mich in die Weihnachtskirche gefahren (sie selber gingen nicht), die schön, aber irgendwie komisch so ganz ohne Grippenspiel war. Wusstet ihr, dass es in Frankreich so einen Priestermangel gibt, dass an Weihnachten die Pfarrer mindestens 3 Messen machen mussten?! Hammerhart, was?! Naja, da hatte ich Glück, einen so fröhlichen Pfarrer zu haben, denn, trotz dem etwas traurigen Weihnachtsliedern (wovon ich manche sogar kannte, oh ho! :-) ), wurde's so richtig Weihnachten!

Als die Messe rum war telefonierte ich vor der Kirche während dem Warten mit meiner allerbesten Familie in Deutschland! Zum Glück konnte ich wenigstens am Abend die Tränchen unterdrücken... (Gefühlssache). Am Morgen dagegen war's schon un sentiment bizarre... so ganz ohne Familie das Fest der Familien zu feiern?! Aber so ganz ohne Familie war's ja dann doch nicht, denn schon bald kam der kleine Hopser von meiner Lehrerin um die Ecke gedüst und zusammen fuhren wir zu den Eltern von Bertrand. Dort verbrachten wir den

HEILIGEN- ABEND! :-)

An eine Uhrzeit erinnere ich mich noch sehr genau: 21H40. Da hab ich mal gewagt einen Blick auf die Uhr zu werfen uuuuuuuund *trommelwirbel*, Schock (wer hätt's gedacht :D )!  Zu dieser Uhrzeit hatten wir nämlich noch nicht mal die Hälfte von unserer Vorspeise gegessen (davor gab's schließlich Apparativ mit Champagner (selbst mein Tröpfelein hat mir gereicht, denn so gut ist das nun wirklich nicht... *grins*) und hauptsächlich Orangensaft ;-)). Die Vorspeise waren, ja, richtig geraten:

AUSTERN!

Huii, das gehört einfach dazu, dieses Erlebnis in einem französischen Auslandsjahr! Und ich bereue es auf gar keinen Fall über meinen Schatten gesprungen zu sein und diese lebenden (!) Gebilde zu essen. *mmmhhhhhm*, das war gut! Genausogut war auch das gesamte folgende Essen und vor dem Kaffee, welcher schon längst am nächsten Tag war *hust* gab's auch einen bûche de Noel! Toll! Diesesmal mit Kaffeegeschmack. Zum Reinliegen!

Zum Reinliegen ist bald auch mein Bett, deshalb mache ich mich jetzt wohl eher mal an mein Chaos. Denn wer ein großes Zimmer hat, hat auch viel zum Aufräumen und danach will ich ja die Nachrichten nicht verpassen ;-)

Bonne nuit alors.

au revoir et à bientôt, die herzlichsten bretonischen Grüße,

eure rundum glückliche Louisa/ Lullu ♥

 

Mittwoch, 11.05.2011

meine Osterferien in Frankreich

 

 

Coucou und Bonsoir!

Ok, zugegeben, ich lies euch lange warten bis ihr nun endlich meine wunderbaren

2 WOCHEN

*ätsch* :D Osterferien mit mir teilen könnt! Und ich sag euch, es war einfach wunderbar (woran das wohl liegt?! Kleine Hilfe:

1. Ferien,

2. in Frankreich,

3. bei schönem Wetter,

4. mit tollen Leuten :)

5. und geniale Unternehmungen!).

Den ersten Sonntag (Ostern) kennt ihr ja schon, und

MONTAG

ging's gleich weiter.

Da ja

ASTERIX UND OBELIX

in der Bretagne geboren sind, müssten hier ja eigentlich auch Hinkelsteine und Wildschweine in der Gegend präsent sein, oder?!

Bisher habe ich weder noch gesichtet, dies änderte sich am ersten Sonnentag aber schlagartig. (zumindest das eine, auf Wildschweine kann ich weiterhin verzichten ^^hihi^^).

Wir besichteten nämlich

"LA ROCHE AUX FÉES"!

Das sind um die 40 (die genaue Zahl darf man nicht verraten und weiß auch keiner, dazu später mehr) Hinkelsteine die ein genauso interessantes Monument wie Stonehenge bilden, und das schon seit tausenden von Jahren! Im Großen und Ganzen stehen ein paar davon rum und obendrauf liegen andere und dann bildet das wie eine mittelgroße Höhle. Was das

MAGISCHE

daran ist, diese Steine wiegen Tonnen und in der damaligen Zeit gab es weder Maschinen noch andere Sachen um dies zu konstruieren. Außerdem wurden die "Steine" nicht nur irgendwie dahingestellt, sondern auf eine beängstigende Art und Weise mussten "unsere" Vorfahren das irgendwie berechnet haben, denn die Sonne berührt den letzten Stein ausschließlich und nur und wirklich sonst nie am kürzesten Tag des Jahres! Beeindruckend, was?!

Und das ist noch nicht genug, sondern es gibt natürlich auch eine

LEGENDE

um diese verwirrende Hinkelsteine: früher (heute wurde es zu einem lustigen Brauch dem aber keine Bedeutung mehr geschenkt wird) mussten alle Verlobten zu den "Roche aux Fées" und jeder der beiden zukünftigen Ehepartner musste die Anzahl der Steine, je in die entgegengesetzte Richtung seines Partners um die Höhle, zählen. Fanden die Verlobten (= für eineander Bestimmten???) die gleiche Anzahl der Steine oder auf 2 genau, wurde die Ehe für vielversprechend erklärt. War es jedoch ein größerer Unterschied als dies zwischen den gezählten Anzahlen, sollten sich die Verlobten die Ehebindung eher nochmals überlegen, denn das Zusammenleben als Verheiratete stand unter keinem guten Stern.

Ein Dusel, dass ich nicht in ihrer Haut steckte, denn ich habe dreimal (nein, ohne zukünftigen Partner :-D) abgezählt und jedesmal fand ich eine andere Zahl!!! Zum Verrücktwerden; deshalb bleiben wir einfach, wie alle ofiziellen Angaben bei "ungefähr 40", probiert es einfach selbst aus! ;-)

Den

REST DER WOCHE

verbrachte ich ruhig, Ferien halt ^^hehe^^.

Wir waren oft bei schönstem Wetter im Garten (aßen dort auch immer draußen!), redeten, lasen, schrieben Briefe, ... Wie man sich das halt so wünscht ;-) Einige Male ging ich auch, besonders mit meinen zwei lieben Gastgeschwistern Marie (praktisch, sie hat einen Führerschein + Auto!) und Thibaud in die Stadt oder einen Kaffee trinken etc.

Am Samstag des ersten Wochenendes legte ich mir übrigens auch ein neues Tagebuch zu, denn wenn man so viel Glück wie ich erlebt, schreibt man sich ja fast zu Tode *lach* (zum Beweis: nach oben/ unten scrollen :-D ) !

Erst die

ZWEITE WOCHE

wurde "aktionshafter" oder wie auch immer :-) .

Am Dienstag war

FREUNDINNENTAG

und es war einfach

WUNDERBAR, UNBESCHREIBLICH, GENIAL, LUSTIG, ...!!!!

Ok, am Morgen hat es nicht allzugut begonnen, aber mit der Zeit sind wir das Chaos meiner diesjährigen Landsmänner/- frauen ja gewöhnt (Franzosen und Organisation??!!! Nix da! Franzosen und Motivation wenn es eine kleine (wetterbedingte) Änderung gibt??!! Au nix da! ABER ...), trotzdem ging's dann aber los. Denn nach langem (teurem) SMS- Hin- und- Her entschieden wir doch uns wie geplant zwischen 11 Uhr und 11:30 Uhr vor dem Vitréanischen Reitstall mit

FAHRRAD UND PICKNICK

zu treffen.

Obwohl ich um dreiviertel elf noch im Bett saß da es ja anfangs wegen ein paar Wökchen (oder ein paar mehr *grins*) abgesagt war, spurtete ich mich wie doof und packte mit Hilfe von Marie Cake (am Abend zuvor gebacken!), Müsliriegel (manchen bekannt ^^hihi^^, ich sag nur Geburtstagspaket :-) ) etc ein. Sie lieh mir auch ihre Jacke die hübsch war und trotzdem wasserdicht *lach*. Also radelte ich in einem Affenzahn los, aber immerschön mit selbstbemalten (auch von Marie) Stadtplan in der Hand, der Reitstall lag nämlich ein Stückchen von hier entfernt!

Völlig außer Atem (oh Gott, wie soll denn das dann werden, wenn ich nicht mehr auf der Ebene sondern im Schwarzwald fahre?! :-D ) kam ich dann an, und wen traf ich dort?!

NIEMANDEN!!!

*waaaaaaaaaaah*, kann das sein, sind die etwa wegen 5min (ja, ich habe mich echt beeilt *gg*) Verspätung ohne mich losgefahren?! Kaum das Handy gezückt (ich entwickel mich wirklich noch zur Französin, in Deutschland hing das Handy immer schön daheim! :-) ), kam aber Marion angedüst. Gut, dann waren wir ja schonmal zwei.

Nach und nach kamen auch Cathy und Romane, von Eva jedoch keine Spur.

Trotz Schokolade rutschte die Stimmung immer etwas tiefer, denn letztendlich kam Eva um 12:15 Uhr an, da wollten wir eigentlich schon längst picknicken, stattdessen standen wir dumm rum!!! Entschuldigung?! "öhm". Na klasse.

Aber "Schwamm drüber" dacht' ich mir, wir (Halb)Deutschen sind ja für PÜNKTLICHKEIT

ekannt und sie ist ja (Voll)Französin und schließlich ging's ja dann los.

Und mit jeder Umdrehung des Rades stieg die Stimmung bei allen!!! *uiii*

Erst 2 km zum See, dann 6 km um den halben See *uff*.

Wir kamen ganz schön ins Schwitzen, denn die

SONNE

kam raus! Was liegt da nicht näher, als endlich pickzunicken :-D oder zupicknicken?! Wir sichteten ein schönes

STÜCK GRAS

mitten in der Sonne und ausgepackt war das Träumerleben aus den Rucksäcken. Auf Regenjacken gesetzt schlemmten wir alles Mögliche und zwischen mehr oder weniger hoch intelektuellen Gesprächen *grins*, Rumhüpfen, Fotos machen und auf- Bäume- Klettern :-) vergingen doch glatt 3 (oder 4? ich weiß es nicht mehr...) Stunden!!! Dass Cathy eigentlich um 16 Uhr daheim hätte sein sollen vergaßen wir einfach ganz unschuldig und freiwillig ^^hihi^^.

Für den Rückweg entschieden wir uns erst für einen mörderischen Holperweg durch einen (kleinen) Wald (!!!!) und danach kamen wir auf dem bekannten Rad- und Gehweg der wieder zurück nach Vitré führt an. Einfach auf dem Lande ca. 8 km schnurgeradeaus!!! Ok, irgendwann machten sich dann auch die Hintermuskeln (ich wusste gar nicht, dass man so was besitzt! :-D ) bemerkbar und wir tauschten mal so ein bisschen die Fahrräder hin und her.

Plötzlich tauchte das Ende auf, das ganz in der Nähe unseres Hauses hier liegt. Also machten wir kurze Trinkpause, ich zog mich um (mit der Sonne hat am Morgen wirklich keine gerechnet!) und ab ging's durch die Stadt. Und das zu fünft auf Fahrrädern! So circa 10mal hätten wir beinahe einen Crash gebaut :-D  aber letztendlich kamen wir doch heil am McDonalds (ja eigentlich so gar nicht mein Ding, aber die

EISBECHER

sind einfach himmlisch! *grins*) für den Kauf besagter Produkte an. Noch ein letztes Mal die Hühner Drahtesel gesattelt und pure Entspannung folgte in der Abendsonne

IM PARK!!!

Tja, schweren Herzens mussten wir uns dann doch später trennen und jeder ging wieder seinen eigenen Weg nach Hause. In meinem Falle schlief ich beinahe vor der "Glotzkiste" ein ^^hihi^^ und entschied mich für das Bett.

Aber unsere Wege waren natürlich nicht für immer getrennt *grins*!!!

Am Donnerstagabend trafen wir uns spontan alle um 20 Uhr zum

BOWLING

was auch wieder ein lustiges und schönes gemeinsames Ereignis für sich war.

Ich konnte jedoch nicht sooo lange bleiben, denn am

FREITAG

scheuchte mich die kräusliche Radiomusik aus dem Wecker früh (um 7 Uhr und das in den Ferien!!!) aus dem Bett.

Denn

ABFAHRT

nach

TY PALUD (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!)

war angesagt!

Ty Palud ist ein sehr altes, richtig bretonisches Haus, direkt, also so direkt direkt, vor dem Meer!!!!! *seufz*. Jaaa, jetzt dürft ihr sogar ein bisschen neidisch werden :-D.

Am Freitag gingen wir jedoch nicht direkt dort hin sondern machten wunderschöne Umwege durch kleine Hafendörfer wo wir auch lecker aßen und ich das erste Mal in meinem Leben live einen Leuchtturm (nein, gleich 2 zwei!!!) gesehen habe!!!

Wir landeten auch in einem alten Künstlerdorf, aber leider begann es zu schütten wie doof und nach dem Kauf einer Bretagnekarte um unsere Route nicht zu vergessen wenn ich euch das alles zeigen will fuhren wir eben nach Ty Palud.

Erst wurde die Hausführung für mich gemacht mit Zimmereinteilung (ich schlief mit Chantal und Philippe, zweite Nacht auch mit Thibaud da sich sein Zelt nicht als sehr komfortable entpuppt hat, in einem Zimmer) aßen wir erstmal zwei- drei Crêpes zu einem Kaffee und ab ging's an den

KILOMETERLANGEN STRAND!!!!

Es ist einfach unbeschreiblich, mir fehlen die Worte. Das raue Meer mit den Wellen, der feine weiße Sand, die runden tausend Kieselsteine, der starke Wind, die salzige Luft, ... Einfach schön!

Später kamen dann auch die Freunde meiner Gastfamilie an, mit denen war das lange Essen am Abend auch richtig lustig.

Nach einer mittelmäßigen Nacht (Schnarcher im Zimmer :-D ) gab's am

SAMSTAG

erstmal ein gutes Frühstückt, denn für dieses Bombenprogramm musste man ja gestärkt sein! Zusammen fuhren wir alle (bis dahin Gastgroßeltern, ein Cousin, Gasteltern + Gastgeschwister, ein Onkel und ich) ein Weilchen durch die Gegend bis wir unser Ziel schon von Weitem (warum wohl?! Gleich werdet ihr es wissen) sichteten:

wir stiegen auf einen der höchsten

LEUCHTTÜRUME

Europas! Was für eine Sicht!!! Und wie das ganze Wochenende über  hat es tausendmal *klick klick* (Fotos) gemacht. ^^hehe^^.

Danach fuhren wir an einen hübschen

SURFERSTRAND AM ÄUßERSTEN ENDE EUROPAS

und während der Rückfahrt hielten wir an vielen kleinen, alten

KAPELLEN

(die es dort überall gibt *SCHÖN*) zur Besichtigung durch Fotoapparatlinse *grins* )

Ab dem Mittag waren alle Beteiligten im Ty Palud: ein zweiter Bruder von Philippe kam mit Frau und zweitem Kind an, die Freunde fuhren jedoch wieder kurz danach ab.

Bei Rückkehr wurden wir mal wieder gemästet (meine Gastgroßeltern meinten aus irgendeinem Grund mir grundsätzlich nachschöpfen zu müssen! :-D ) und mit neuer Stärke ging's nach Ruhezeit mit Krähengeschrei, Meerrauschen und Windrascheln im großen Garten wieder mit dem Auto in ein anderes

DORF,

was schon einiges touristischer aufgemacht war, deshalb fand ich dort auch endlich eine Bretagneflagge! Es nieselte mal wieder ein bisschen, aber das störte keines Falls, wir hatten ja so viel Glück mit dem Wetter!

So viel Glück sogar, dass wir in der folgenden Nacht einen stockdunklen

NACHTSPAZIERGANG AM MEER

machten *hilfe* :-D!!! Am liebsten hätte ich ein Marmeladenglas mitgenommen um die Zeit einzufangen und dieses dann immer dann zu öffnen, wenn ich Aufmunterung oder Ruhe brauche, aber naja, ich hab's halt vergessen (also das Marmeladenglas, die Momente werden für immer bleiben!) ;-).

SONNTAG

war dann auch leider schon der letzte Tag. Da diesmal alle recht früh wach waren, verbrachten wir den ganzen Vormittag mit

WANDERN/ SPAZIEREN.

Wir starteten neben Ty Palud und wanderten lange Zeit am Meer entlang (natürlich durchgehend auf der campagne, Zivilisation war für dieses Wochenende glücklicherweise vor der letzten franz. Schulphase ausgeschaltet!) und liefen über kleine Pfade --> Ziel:

LA CHAPELLE LAMPIDOU.

Encore: impréssionant! Da Philippe irgendwo sein Handy verloren hat (es aber wiederfand!) ging ein großer Teil der Gruppe zu Fuß den gesamten Weg zurück, wir anderen erreichten keinen der Zurückgebliebenen im Ty Palud. Also machten auch wir uns auf den Rückweg, kehrten dann nach einem Anruf aber wieder um und wurden zurückgefahren :-).

Nach dem Mittagessen packte dann alle das Aufräum- und Putzfieber und so verbrachten wir halb arbeitend, halb ausruhend unseren Nachmittag.

Letzte Fotos am Strand und die

3 STÜNDIGE RÜCKFAHRT

wurde angetreten.

So sieht ein geniales Ferienende aus!!!!

Da ich nun aber keine Ferien mehr habe,

muss ich wiedermal an die Arbeit ;-) Ich denke, es wurde auch ein lang genuger Artikel *gg*

au revoir et à très très très bientôt (OoO) 

 eure Louisa/ Lullu ♥

 

Mittwoch, 20.04.2011

zwei perfekte Wochen

 

 

Bonjour, nein besser: Bonsoir,  und Coucou und Salut und was es halt sonst noch so gibt!

Ok, ich glaube ich habe nicht zu betonen, dass es mir

GENIAL GUT

geht denn ich denke, diese französische Lebensfreude in diesem unbeschreiblichen Jahr sieht man ja schon an der Begrüßung, oder?!

Gerade sitze ich bei

24,2°C DRAUßEN

- und das mitten im April um 6 Uhr abends!!!

Ein Glück, dass ich mir da letztens eine Sonnencreme gekauft habe, denn genau heute vor zwei Wochen habe ich mir doch sage und schreibe einen

SONNENBRAND IN DER BRETAGNE IM APRIL (!!!)

geholt! Das würde mir kein Franzose des Südens glauben :D !

Wie ich das angestellt habe? Ganz einfach: die letzten Tage war 'ne Menge los und das begann genau heute vor zwei Wochen: Mittwoch

Nach den vier Stunden Schule am Morgen habe ich zusammen mit einer sehr guten

FREUNDIN (Mélissa)

in der Stadt 'nen (vegetarischen) Kebab gegessen. Achtung, Hinweis für alle die, die in Frankreich einen Kebab essen wollen ;) : falls ihr nicht vorhabt, aus allen Nähten zu platzen, auf jeden Fall gleich einen "normalen" Kebab bestellen, sonst bekommt ihr Kebab mit Pommes oder Steak oder was auch immer. Naja, das nur nebenbei ^^hehe^^.

Nach diesem Plauder- Mittagessen gingen wir zu mir heim. Dort gab ich dann erstmal Nachhilfe. Aber da es seit dem Tag so ein

GENIALES WETTERLE

ist, machten wir das erstens nicht lange :D aber zweitens draußen (und das ohne Sonnencreme eben zu lange *lach*). Als wir durch die tolle historische Stadt bummelten, fanden wir doch sage und schreibe nicht mal eine Eisdiele, also blieb noch der McDonalds übrig. Ich muss schon zugeben: das McDonalds- Eis ist echt lecker. Vor allem wenn man es zusammen mit einer Freundin zusammen im

PARK

schleckt. :) Also, im Großen und Ganzen war dieser Tag richtig schön und am Abend aß ich zusammen mit meinem lieben Gastbruder Thibaud sogar draußen.

Das folgende Wochenende war dann (endlich zum ersten Mal)

FREUNDINNENAUSGEBUCHT.

Nach dem Mittagessen draußen (seit diesem Sommerwetter liebt es Philippe im Garten zu grillen; mit frischen Tomaten, französischem Baguette und vor allem dem in meinem Leben unverzichtbaren Baguette ist das richtig lecker! :) ) machte ich mich also mal wieder auf den Weg in den grünen, richtig schön hergerichteten Park. Echt, der Frühling ist schon eine wunderbare Jahreszeit!

Zusammen mit meinen besten Freundinnen und deren einwöchigen amerikanischen Austauschschülerinnen verbrachten wir, mal wieder mit Eis ^^hehe^^ und diesmal auch Sonnencreme :D, einen

SCHÖNEN MITTAG mit (Englisch-, Französisch-, Deutsch)Reden.

Die Shoppingtour im großen Einkaufsviertel war mit den Amerikanerinnen und meinen verrückten Freundinnen die alles Mögliche anprobierten echt cool. Nach einem schönen Familien- Fernseher- Abend ging ich ins überglücklich ins Bett.

Denn am Sonntag musste ich schon früh aufstehen:

TANZAUFFÜRUNG

in einem Kaff was- weiß- ich- wo! :) Das war nun eher nicht perfekt, aber was soll's. Also ich meine, der Tanz klappte echt super, aber der Tag war einfach verloren. Denn um 11 Uhr morgens sollten wir dort sein --> Abfahrt mit den Mädels um 10:15 Uhr. Na toll, in der Generalprobe waren wir dann aber doch erst um 12:30Uhr dran und das ja nur für 5 Minuten. Alles nicht so schlimm wenn dann das spectacle auch beginnen würde, aber unsere Lehrerin hatte die tolle Idee, den Beginn auf 16:00 Uhr zu setzten!!! WAH *arg*, ein Glück hatte ich ein bisschen Arbeit mitgenommen die ich dann im Gras draußen machen konnte. Trotzdem, die Stimmung war durch das ewige Warten im Eimer und vor allem waren wir, als beste Gruppe ^^hihi^^, als letzte dran --> um 17:45 Uhr! Ne, echt, das war ein

VERLORENER TAG.

Nein, halt, so kann ich das nun auch nicht sagen. Denn französische Tage sind nie verloren! :D

Danach war halt wieder

SCHULALLTAG,

was will man machen *lach*. Wobei ich mich da ja mit den Resultaten echt nicht beschweren kann! Und mit Eva, Cathy, Judith, Clémence, Marion, Agnes, ... übersteht man sogar das Kantinenessen :D

Außerdem ist ja das Essen daheim lecker ;), besonders wenn meine lieben Gastgroßeltern da sind (wie am Donnerstag).

Am Samstag konnte ich mich dann mit kleinem Stadtbummel, etwas Abstauben, Klavierspielen etc. gut entspannen. Zusammen mit Marie ging ich am Mittag auch meine Gasteltern in unserem

GEMÜSEGARTEN

besuchen. Wir liefen sogar auf (fast) unbenutzten Gleisen auf eine Brücke und hatten eine klasse Vitré- Sicht! Den eigenen Rhabarber verarbeiteten wir danach dann in einen leckeren Kuchen und auch am Abendessen nahm ich teil: selbst belegte Pizzen *mmmhm* :D

Und Sonntag ging's dann so richtig ab!!! "Fasnet" in Vitré! Bessere Übersetzung (wenn auch sehr mundfremd *grins*):

KARNEVAL!

Und das bei Traumwetter. Kein Wunder, dass das die Menschenmassen anzog. Aber es ist schon ganz anders als bei uns. Wahrscheinlich fragt ihr euch so oder so gerade: "hä, ist Louisa mal wieder mit dem Bericht viel zu spät dran? Schließlich ist doch schon April und die Fasnet ist im Februar!" Tja, das dachte ich anfangs auch. Aber jetzt weiß ich zumindest, dass Sprichwörter echt passend sein können ;) :

Die kommen ja daher wie die alte Fasnet. :D

Wie gesagt, ein bisschen alt gegen Schramberg sahen sie natürlich ohne Kostüme, ohne organisierte Vereine etc. schon aus, aber für zig Fotos war es natürlich trotzdem 'ne Menge wert und die Stimmung war nicht schlecht! Im Großen und Ganzen ist "Fasnet" hier ein Umzug am Sonntag in der Mitte der Fastenzeit. Der beginnt so gegen 4 oder 5 mittags und besteht aus kleinen Musikgruppen, kleinen Wagen als Werbung für Läden etc. aber vor allem aus sogenannten "chars". Und die sind echt genial! Bei uns übersetzt man das mit "Fasnetsmottowagen". Bevor es jedoch losging, kauften wir uns noch die besten Waffeln der Bretagne und vor dem Aufstellen am Straßenrand: auf zur

"FÊTE FORAINE!!!" (=Rummel)

Dieser Rummel war für eine Woche in unserer wunderbaren Stadt. Schon an einem anderen Samstag war ich während einem Nachtspaziergang mit meiner allerbesten Gastfamilie in diesen sich drehenden Tassen *hilfe* :D (was man nicht alles seinem Gastbruder zuliebe macht... *grins*) und an diesem Samstag dann in so einem langen 60m hohen Dings das einen mit einer Geschwindigkeit rumschleudert, kaum zu glauben, aber toll! *lach* So sieht also Vitré von oben und auf dem Kopf aus! :D

So, ich denke, jetzt wisst ihr alles über meine zwei vergangenen perfekten Wochen.

Hoffe, der Artikel hat euch auch wieder gefallen, vielen Dank übrigens immer für die Komplimente ;), schließlich will ich ja euren Ferienstart nicht verderben. Nur so ganz nebenbei: ich habe Freitag noch eine Spanisch- Klassenarbeit! *arg* :) Aber dafür dann zwei Wochen FERIEN! Macht euch also auf den nächsten Artikel gefasst! :)

au revoir und jetzt wirklich schon bis sehr bald (*ah*, an Abfahrt will ich jetzt eigentlich nicht denken... )

eure Louisa/ Lullu ♥

 

Samstag, 02.04.2011

poissons d’avril… ou pas. plutôt: glaces d’avril!

 

 

Salut, Bonsoir, Coucou,

Hallo, Guten Abend, Hallihallo,

ihr Lieben dort drüben!

Der erste April ist vorüber, und ich kann euch sagen, es war

'NE MENGE LOS

in Vitré am 01. April 2011!!!

Aber erstmal zu meinem Titel :-) Wenn man in Frankreich einen Aprilscherz macht, sagt man danach nicht total einfallslos "April, April!" sonder total kreativ

"APRILFISCH"!!!:-D :-D :-D

Naja, ich wurde nicht reingelegt, aber auf dem Pausenhof des collèges (5. - 9. Klasse) habe ich einige Fische aus Papier gefunden, das ist nämlich eigentlich der Brauch: einen Papierfisch auf den Rücken eines anderen zu beppen *grins*. Eigentlich auch ganz lustig, was?

Aber das war trotzdem nicht das, was diesen Freitag zu DEM Spektakel in dieser wunderbaren historischen Stadt machte.

Nein, gestern war der/die/das

"COURSE DE VITRÉ"!!!

Das ist ein Radrennen, das nicht nur national durchaus anerkannt und übertragen wird, es waren sogar Teams aus Spanien etc. beteiligt!

Aber so ein Ereignis gibt natürlich noch lange nicht schulfrei... Schade eigentlich ^^hehe^^. Aber da Freitag ja bekanntlicherweise zum zweiten Teil der Woche gehört, dürfen wir "Zehntklässler" erst spät essen, also nutzen meine super Freundinnen und ich die Chance um in der Mittagspause ab ins Zentrum auf den Bahnhofsplatz zu gehen!

Nachdem es am morgen regnerisch aussah, hat's richtig aufgerissen und es war durchaus

SOMMERWETTER!

Das ist ja so oder so total verrückt, das Wetter hier ;-). Aber zur Zeit können wir uns mit über 20°C (manchmal *grins*) und purem Sonnenschein echt nicht beklagen :-)

Jedenfalls machten meine Freundinnen natürlich gleich beim Malwettbewerb mit um ein kostenloses

EIS

zu bekommen *lach*, für ein Eis war ich aber vor dem Mittagessen noch nicht zu haben. Man, hatte ich Lust, wie eigentlich alle der riesigen Menschenmassen die plötzlich in dieser mittelgroßen Stadt aus allen Löchern gekrochen kamen, in der Sonne einen leckeren Sandwich oder, noch besser :-D, einen Crêpe zu essen, aber nein, wir sind ja sozusagen "kantinenverpflichtet". Wobei das Essen am Freitag nicht mal schlecht war *gg*.

Und außerdem hatte ich ja dann schon um vier Uhr aus und konnte so nochmals eine Weile die Radler in der Innenstadt mit den Augen verfolgen. Jetzt wurden zig Eise (hilfe, was ist der Plurar von "Eis"?! :-D) kostenlos verteilt, klar, dass ich mir da auch eins schnappte ^^hihi^^.

Nachdem ich mich dann durch Menschen und unzählige Wohnmobile die man plötzlich überall rumstehen fand gearbeitet habe, habe ich daheim lange Jeans und Pulli in kurze Sportklamotten getauscht, den schweren Schulranzen durch Kamerausrüstungsrucksack ersetzt und vorsichtshalber die Sonnenbrille eingesteckt und ab ging's auf die Journalismustour! *grins*.

Trotzdem blieb ich nicht bis zum Ende sondern entschied mich lieber fürs

LEICHTI

mit meinen zwei Freundinnen Eva und Cathy.

Dieses Hopsen mit einem langen Stecken war ja schon die letzten dreimal jedesmal eine nur leicht (wirklich!) zu hohe Hürde für mich, aber gestern war ich sooo heureuse (=glücklich), denn ich habe mein mir durch meinen Trainer zugeschriebenes Talent eingesetzt und den Dreh, besser, den Sprung raus!!! Jippie! Auf zur Zwei- Meter- Marke!!! :-) (übrigens düft ihr mir jetzt auf die Schulter klopfen oder auch applaudieren, wenn ihr wollt *LACH* :-D)

Naja, jetzt mach ich mal wieder Schluss, denn vielleicht habe ich doch etwas zu schnell meine Weste abgelegt, jetzt bin ich leicht erkältet.

Aber was soll's, genießen kann man trotzdem alles (es sind ja nur noch zwei Monate und ein paar Zerquetschte!) ! :-)

also dann,

bonne nuit. 

à très bientôt,

eure Louisa/ Lullu ♥

 

Mittwoch, 30.03.2011

JOYEUX ANNIVERSAIRE PAPA!

 

 

Jaaa, richtig gelesen, auch bei dem großen Geburtstag meines weltbesten Papas bin ich nicht da...

Aber in Gedanken bin ich auf jeden Fall dabei und zusammen singen wir jetzt wieder  einmal gemeinsam:

Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen, Gesundheit und Freude sei auch mit dabei!

oder:

Joyeux anniversaire, joyeux anniversaire, joyeux anniversaire, papa, joyeux anniversaire!!! 

Nochmals im Nachhinein alles Gute. Bleib so wie du bist und

ihr dort drüben, die das gerade lest, bleibt auch ihr so wie ihr seid!!!

Von hier gibt's nichts direkt Neues. Das französische Leben geht so seinen Lauf mit Schule, Gastfamilie ♥, Freundinnen, Baguette, Tanzen, toller Sprache, ... aber gerade leider wieder mit Regen und Wind, dabei war's doch so schön Frühling! Naja, was soll's. So lange es in unseren Herzen vor unbeschreiblicher Freude über dieses wunderbare Jahr blüht, ist doch alles gut, oder?! :-)

Alors,

à très bientôt,

eure Louisa/ Lullu ♥

 

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